Harald Ingenhag

Harald Ingenhag ist Schlagzeuger, Komponist und Bodypercussion-Künstler, lebt in Aachen und unterrichtet dort an der Städtischen Musikschule Schlagzeug.
Ingenhag arbeitet mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Musikern, Lehrern und Chören. Sein Wunsch ist es, Bodypercussion in der Musikwelt etablieren zu helfen, es als selbstverständliches und willkommenes Ausdrucksmittel auch in Ensembles zu installieren.
Seine über die Jahre immer weiter verfeinerte und aufwendige Technik erlaubt es ihm, auch komplizierte und schnelle Grooves souverän darzubieten.

Mit seinem Jazztrio CATTLEYA hat er drei CDs eingespielt, die bei Kritik und Publikum viel Beachtung fanden.

Künstlerischer Höhepunkt war die Aufführung seines jahrelang vorbereiteten Musik-Literatur-Projekts „Verlorene Zeit“ im Jahre 2001 auf Burg Wilhelmstein und 2003 im Stadtgarten Köln (WDR-Produktion) u.a. mit dem Sprecher Christian Brückner, der Textstellen aus dem Romanzyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust vorlas.
Aktuell spielt er im Trio seines langjährigen Kollegen Frank Sichmann, mit dem er im Jahr 2015 die CD „Talking horizon“ einspielte (zusammen mit Stefan Rademacher). Darüber hinaus ist er Mitglied im FALK GRIEFFENHAGEN QUARTETT, dem Weltmusik-Quartett OUD NIGHT (u.a. Auftritt beim Weltmusik-Festival Eupen im August 2014) und dem Trio SAVOHA 
(BP+Bass+Gesang). 
 
Bodypercussion entdeckte er vor etwa zehn Jahren für sich und befasste sich in der Folge immer intensiver mit dieser ursprünglichen Art des Musizierens, bei der es nur des eigenen Körpers als Resonanzquelle bedarf. Inzwischen hat er etliche Kurse und Workshops gegeben, wurde in der Aachener Lokalzeit porträtiert, war im Jahr 2014 am Aachener Projekt „Magic Rhythm“ beteiligt, trat 2016 mehrfach solistisch auf, wirkte beim Aachener Tanzprojekt „Face2Face“ mit und produzierte ein Video an der Seite des polnischen E-Bass-Stars Wojtek Pilichowski.